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01.08.2020

Steuerberater warnt vor Betriebsausgaben vom Privatkonto

Steuerberater warnt vor Betriebsausgaben vom Privatkonto

Leider kommt es sehr häufig vor, dass Unternehmer Betriebsausgaben von ihrem privaten Bankkonto statt vom Betriebskonto bezahlen. Steuerberater Roland Franz aus Essen warnt vor den steuerlichen Folgen.

Er weist darauf hin, dass schon eine oder zwei derartige Transaktionen dazu führen, dass das Privatkonto automatisch zum Betriebskonto wird und im Rahmen der ordnungsgemäßen Finanzbuchhaltung auch vollumfänglich gebucht werden muss.

„Geschieht dies nicht, liegt keine ordnungsgemäße Finanzbuchhaltung vor. Das kann dazu führen, dass die Ordnungsmäßigkeit der Finanzbuchhaltung verworfen wird und die Finanzverwaltung versucht, in ihre Schätzungsbefugnis zu gelangen. Wir haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass das Klima zwischen Unternehmern und der Finanzverwaltung immer rauer wird und dass die Finanzverwaltung – vor allem junge Betriebsprüfer – sich an derartigen Problemfällen festklammern, um Mehrergebnisse um jeden Preis zu erzielen“, so Roland Franz.

Daher rät er, für eine klare Trennung zwischen Betrieb und Privat zu sorgen und keinerlei Betriebsausgaben über das Privatkonto zu zahlen. „Wenn das Privatkonto zum Betriebskonto wird, muss auch dieses Konto im Rahmen einer Betriebsprüfung der Finanzverwaltung vorgelegt werden“, erklärt Steuerberater Roland Franz.

(Quelle: Presseinformation der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz & Partner)

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BetriebswirtschaftSteuernWirtschaft

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